Spannung, Rätsel & Mythen im Brauereikrimi

Gebirge, Wald und historische Gemäuer – die Umgebung der Privatbrauerei Barre bietet viele Möglichkeiten, um Verbrechen zu vertuschen. Beste Voraussetzungen also, um einen Krimi mit viel Lokalkolorit und Spannung zu verfassen.

Weserfluch

Meike Messal

Der Nebel liegt schwer und drückend über dem Boden der Privatbrauerei Barre, die Sonne kämpft sich mühsam durch die dicken Wolken. Karolin Brauer fröstelt und möchte schnell wieder in ihr warmes Büro, doch dann stolpert sie mitten im Hof über ihre ermordete Kollegin.

Der Fall führt Privatdetektiv Friedrich Wesendonk und Hauptkommissar Muthesius, tief in ein Geflecht aus Geheimnissen, Rivalitäten und dunklen Vergangenheiten.

Wie bei den vorherigen Kriminalfällen ermitteln sie dabei an bekannten Orten der Region. Unterstützung bekommen sie diesmal von der taffen Qualitätsleiterin der Brauerei – eine starke Frau, die bereit ist, alles zu tun, um den Mörder zu fassen.

Unendliche Rache

Alexander Hoffmann

Im Wald nördlich von Lübbecke wird bei Grabungsarbeiten ein Skelett gefunden, das laut Gerichtsmedizin aus der Zeit kurz vor 1900 stammt. Am Skelett finden sich Spuren von Gewalteinwirkung, was die Lübbecker Polizei mit Hauptkommissar Muthesius auf den Plan ruft.

Er steht vor der fast unlösbaren Aufgabe, einen rund 130 Jahre alten Fall zu klären – einen Cold Case. Es gibt natürlich keine Zeugen und kaum Indizien. Muthesius bittet seinen Kumpel, den Privatdetektiv Friedrich Wesendonk, um Mithilfe. Was sich hinter diesem Fall verbirgt, wagt niemand zu glauben.

Tödliche Eisernte

Alexander Hoffmann

Bereits bekannt aus den ersten drei Bänden der Buchreihe „Tatort Barre-Land“ steht Privatdetektiv Wesendonk zusammen mit Hauptkommissar Muthesius dieses Mal vor einem Bündel von Rätseln, als sie eines Abends zum Tatort nach Minden am Fort A gerufen werden. 

Das Opfer, ein Anlageberater namens Holger Stromer, der auf bestialische Weise mit einer alten Eiszange getötet wurde. Zu Lebzeiten hatte Stromer viele Kunden um ihr Geld gebracht – die Liste der Verdächtigen ist also lang. 

Wieso wurde ein so unpraktisches Mordwerkzeug gewählt? Weshalb wollte sich Stromer in die Karibik absetzen? Wofür stehen die Kürzel „AF“ und „ME“ in seinem Notizbuch? Und welche Rolle spielt das Projekt „Eisernte“?

Bommfördes Erbe

Alexander Hoffmann

Der Lübbecker Baulöwe Oskar Bommförde wird auf dem Parkplatz des Brauereigasthauses „Barre’s Brauwelt“ im Koma gefunden. Er hat eine Überdosis Insulin intus – versehentlich oder war es ein Mordanschlag? 

Dann folgt eine zweite Leiche. Privatdetektiv Wesendonk steht vor einem Rätsel, das immer unauflöslicher erscheint. Und schließlich muss Wesendonk sogar selbst um seine eigene Existenz kämpfen. 

Der dritte Fall bringt Wesendonk und Hauptkommisar Muthesius an ihre Grenzen.

Phantom im Wiehengebirge

Alexander Hoffmann

In einem stillgelegten Tunnel der Privatbrauerei Barre in Lübbecke wird die Leiche eines jungen Studenten entdeckt.

Was hatte er in dem Tunnel zu suchen? Woher stammen die Waffen und Teile eines Jagdflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich ebenfalls im Tunnel befinden? Und welche Rolle spielt ein wertvolles Ritterkreuz, das verschwunden ist?

Der zweite Fall stellt Privatdetektiv Wesendonk erneut auf die Probe.

Hopfen, Malz & Blut

Alexander Hoffmann

Blond, schön und tot – in der Privatbrauerei Barre in Lübbecke stürzt eines Nachts die junge Marketingchefin vom Turm. Unfall oder Mord?

Dazu ermittelt Friedrich Wesendonk, ein Privatdetektiv aus Düsseldorf, der zufällig nach Lübbecke gekommen ist. Verdächtige gibt es genug.

Zu allem Überfluss wird auch noch aus dem Brauereimuseum das wertvollste Exponat gestohlen, die älteste gefüllte Bierflasche Deutschlands aus dem Jahr 1885. Auch hier ermittelt Wesendonk, und am Ende kommt natürlich alles anders als vermutet.

Über die Autoren

Meike Messal

Meike Messal mordet messerscharf. Nur rein literarisch, versteht sich – da allerdings mit großer Leidenschaft für tiefgründige, spannende und originelle Geschichten. Ihre OWL-Krimis rund um die Kommissarin Marlene Borchert sind ebenso beliebt wie ihre Ostsee-Thriller. Sie ist außerdem als Herausgeberin diverser Krimianthologien und als Lektorin aktiv. 

Ihre Liebe zu Krimis und Bier vereint sich im Tatort Barre-Land zu einer hochspannenden Symbiose voller überraschender Wendungen: einem rasanten Pageturner, den man nicht aus der Hand legen möchte.

Krimis sind Meike Messals große Leidenschaft. Entweder liest oder schreibt sie. Messal lebt in Minden direkt am dunklen Wald. Ein sehr guter Ort, um Inspiration für ihre raffinierten Geschichten zu finden.

Alexander Hoffmann

1947 – 2024

Alexander Hoffmann wird am 17. September 1947 in Ludwigsburg, Baden-Württemberg, geboren. Er zieht nach Frankfurt, anschließend nach Düsseldorf. Nach seinem Abitur folgen 1968 ein Volontariat bei der Frankfurter Neuen Presse sowie ein Studium: Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik. 

Nach Jahren als politischer Redakteur und Korrespondent für renommierte Medien wie Frankfurter Rundschau und Süddeutsche Zeitung bringt ihm sein Talent schließlich den Wächterpreis der deutschen Tagespresse und den Theodor-Wolff-Preis ein. 1983 wechselt er als freier Unternehmensberater in die Wirtschaft. 

Des Schreibens noch nicht müde, schreibt Hoffmann diverse erfolgreiche Sachbücher und 2006 seinen ersten Roman, Der Wolkenschieber. 2019 dann der erste Krimi: Hopfen, Malz & Blut

Zuletzt war er als Kolumnist tätig und schrieb für große Regionalzeitungen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2024 lebte er in Wissembourg (Frankreich), doch pflegte er stets enge Verbindungen zu Nordrhein-Westfalen.

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