Aus dem Wiehengebirge
direkt ins Herz
Unsere Brauerei, die Geschichte dahinter und unsere Haltung zu unserem Lieblingsthema: Bier!
So viel Heimat passt sonst höchstens in Omas Sonntagsbraten
Lübbecke am Fuß des Wiehengebirges ist für uns viel mehr als eine Adresse. Es ist unsere wichtigste Zutat: Heimat!
Die Region im grünen Herzen Ostwestfalens prägt unsere Identität und begleitet uns seit Generationen. Sie ist das Zuhause von vielen großartigen Menschen, die Barre mitgestaltet haben und bis heute lebendig halten.
Zeit vergeht, Geschmack bleibt
Das Jahr 1842. In den meisten Gebieten Europas herrschen mächtige Monarchen. Die Industrialisierung steckt in den Kinderschuhen. Und noch bevor der erste Goldrausch die Ära des Wilden Westens in den USA einleitet, gründet Ernst Johann Barre in der preußischen Provinz Westfalen die ‚Bierbrauerei Ernst Barre‘.
Unsere Geschichte ist geprägt von mutigen Innovationen – aber auch von hohem Traditionsbewusstsein. Jede Generation hatte dabei mit ihren eigenen Herausforderungen zu kämpfen. So widerstand unsere Privatbrauerei zwei Weltkriegen, Wirtschaftskrisen, einem Großbrand und zuletzt auch den Unwegsamkeiten einer Pandemie. Allen Hindernissen zum Trotz wuchs aus dem kleinen Familienbetrieb ein starkes Unternehmen, das bis heute konkurrenzfähig bleiben konnte, ohne seinen eigenen Charakter zu verlieren.
Folg uns auf dem Weg durch drei Jahrhunderte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind: Eine traditionsreiche Familienbrauerei mit einem ganz besonderen Qualitätsanspruch.





Sechs Generationen Charakter im Glas
Ernst Johann Barre
1842-1878
Der Gründer
Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1842 am Fuße des Wiehengebirges. Im schönen Lübbecke legt unser Gründer Ernst Johann Barre den Grundstein für den Erfolg unserer Familienbrauerei.
Der besondere Standort hat bis heute großen Einfluss – beispielsweise durch die herausragende Qualität des Gebirgsquellwassers, mit dem unsere Bierspezialitäten gebraut werden. Für die Lagerung des Bieres ließ er die ersten vier von später insgesamt zwölf Gewölbekellern in den massiven Fels bauen.
Heute beherbergen diese Keller „Barre’s Brauwelt“.
Louis Barre
1878-1910
Der Pionier
Früher konnte Bier nur in der kalten Jahreszeit produziert werden, da der Brauprozess auf Natureiskühlung angewiesen war. Mit der Installation einer Kältemaschine schuf „der lange Louis“ im Jahr 1881 als erster norddeutscher Brauer die Voraussetzung für die Herstellung haltbarer Qualitätsbiere.
Ein echter Meilenstein, der unserer kleinen Privatbrauerei die Möglichkeit gab, den Vertrieb erheblich auszubauen. So bezog zum Beispiel die Bremer Reederei Norddeutscher Lloyd ab 1885 jährlich 300.000 Flaschen aus Lübbecke und machte Barre weit über die Grenzen Westfalens hinaus bekannt.
Angelehnt an seinen Mythos wurde 2017 das Produkt Louis Barre Imperial eingeführt.
Ernst-Ludwig Barre I.
1910-1937
Der Steuermann
Erster Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise und der Beginn der NS-Zeit: Ernst-Ludwig Barre I. steuerte unser Unternehmen mit harter Arbeit und Erfindungsgeist durch eine unsichere Epoche.
Die Engpässe bei Rohstoffen und Bauteilen fängt er so gut es geht mit Ersatzmitteln auf und leistet so einen unschätzbar hohen Beitrag, dass unsere Brauerei diese schwierige Zeit überstehen kann.
Ernst-Ludwig Barre II.
1937-1965
Der Diplomat
Nach dem frühen Tod seines Vaters übernimmt Ernst-Ludwig Barre II. im Jahr 1937 die Leitung des Unternehmens. Besonders in den Jahren des Wiederaufbaus beweist er viel Geschick und sorgt dafür, dass die Brauerei nach schwierigen Zeiten wieder zu alter Stärke zurückfindet.
Im Jahr 1954 etablierte er den „Tag des Bierbrunnens“ und schuf damit die Grundlage für das Lübbecker Bierbrunnenfest, das bis heute weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.
Ernst-Ludwig Barre III.
1965-1998
Der Modernisierer
Vollautomatisierte Flaschenabfüllung, ein neuer Gär- und Lagerkeller mit Filtrationsanlage, eine neue Malzsiloanlage: In der Schaffensperiode von Ernst-Ludwig Barre III wird unsere Produktion auf belastbare und moderne Beine gestellt.
Gleichzeitig steht er sinnbildlich für unseren goldenen Mittelweg zwischen Innovation und Tradition. Denn mit ihm an der Spitze führt Barre die historische und beliebte Bügelverschlussflasche wieder ein, die 1968 landesweit durch den Euro-Kronkorken ersetzt worden war.
Christoph Barre
Seit 1998
Der Visionär
Tradition in der Gegenwart erlebbar machen. Bis heute bildet diese erfolgreiche Marschroute den Mittelpunkt der Arbeit unseres Geschäftsführers Christoph Barre.
Er setzt den Erfolgskurs seines Vaters und die Innovationen auf der Produkt- und der technischen Seite fort. Damit ist der Basis geschaffen, um die Brauerei bei anhaltender Konzentration im Biermarkt weiter unabhängig zu führen. Er legt den Grundstein für das neue Sudhaus, eröffnet feierlich die „Barre’s Brauwelt“ als Erlebnisort und damit das erste und einzige ostwestfälische Brauereimuseum.
Seine vielseitige Sortimentsführung und -erweiterung nach dem umfangreichen Markenrelaunch und unter der neuen Dachmarkenstrategie „Privatbrauerei Barre“ ist wegweisend in der Branche. So bleibt Barre ein Familienname, der Geschichte schreibt.
Sein gelebtes Traditionsbewusstsein gibt unserer Brauerei ein besonderes Profil und eröffnet neue Möglichkeiten, unsere Liebe zum Bier auf einzigartige Weise mit den Menschen zu teilen.
Gebraut nach Reinheitsgebot. Gesegnet vom Stammtisch.
Es gibt zwei Wege, Bier zu brauen: Schnell und möglichst günstig – oder richtig.
Ursprüngliche Rohstoffe
Unser Wasser schöpfen wir aus eigenen Quellen im Wiehen-gebirge. Und Hopfenkonzentrat? Kommt uns nicht ins Bier.
Zeit für Reifung und Gärung
Gutes braucht Zeit. Darum setzen wir auf langsame Gärung und schonende Reifung statt beschleunigte, auf konzentrierter Würze basierende Brauverfahren.
Natürliche Herstellung
Bei der Filtration unserer Biere verzichten wir strikt auf den Einsatz von Kunststoffgranulat wie PVPP.

DLG Prämierung
seit 2004

Landesehrenpreis für Lebensmittel
seit 2015

Meister.Werk.NRW
seit 2015

Bundesehrenpreis
2009, 2011, 2012,
2020, 2025
Zwischen Sudhaus und Sattelkammer
Ohne Pferde kein Bier: In den frühen Jahren unserer Brauerei war der Pferdewagen das Standard-Transportmittel für alles, was Barre bewegen wollte.
Die ersten Eisenbahnstrecken wurden gerade erst gebaut, von einem weit verzweigten Schienennetz war man noch einige Jahrzehnte entfernt. Die Menschen waren also auf die treuen und kräftigen Zugtiere angewiesen. Und bei Barre gehörten Pferd und Kutscher von Anfang an zum Team.
Jeden Freitag unterwegs
Aus Respekt vor den Tieren und unserer Tradition, ist Barre eine der letzten Brauereien in Deutschland, bei denen bis heute wöchentlich ein Pferdegespann in der Bierauslieferung im Einsatz ist.
Wenn unsere beiden Kaltblüter Gustav und Alfred also nicht gerade die einfahrenden Gäste der Stadt Lübbecke von ihrem Paddock aus begrüßen oder es sich auf der Weide hinter dem Stall gemütlich machen, fahren sie in Lübbecke Bier aus.
So bekommen die Gastronomen unserer Heimatstadt jeden Freitag ganz besonderen Besuch.
Bezahlt werden diese zwei Logistikmitarbeiter übrigens bevorzugt mit frischen Möhren oder anderen Köstlichkeiten. Ein verdienter Lohn – selbst wenn Sie nur an einem einzigen Tag in der Woche zur Arbeit kommen müssen.
Gustav
Geboren: 01.05.2014
Rasse: Rheinisch-Deutsches Kaltblut
Fell: Braun
Stockmaß: 1,70 m
Gewicht: 900 kg
Merkmal: Er ist der Chef auf der Wiese!
Sebastian
Geboren: vor langer Zeit
Job: Pferdekutscher
Kleidung: Barre-Grün
Stockmaß: ca. 7 Kästen Bier
Gewicht: > 1 Fass Bier
Merkmal: Mit ihm kann man Pferde stehlen!
Alfred
Geboren: 15.04.2013
Rasse: Rheinisch-Deutsches Kaltblut
Fell: Hellbraun
Stockmaß: 1,63 m
Gewicht: 860 kg
Merkmal: Er hat immer Hunger!
Lust auf ein Erlebnis mit Schaumkrone?
Barre riechen, schmecken und erleben
Gasthaus
Deftig westfälische Küche und frisch gezapftes Bier: Nimm Platz in Barre’s Brauwelt oder besuche eines unserer stimmungsvollen Events.
Museum
Ab in die Zeitmaschine: Entdecke die Heimat der ältesten gefüllten Bierflasche Deutschlands und erfahre, wie das Lübbecker Bier an Bord des Norddeutschen Lloyds gelangte.
Besichtigung
Mitlaufen, staunen, anstoßen: Hier bekommst Du einen Blick hinter die Kulissen unserer Familienbrauerei und erfährst spannende Details zur Herstellung unserer Bierspezialitäten.
















Regionale Verantwortung
Bedeutet für uns, alles dafür zu tun, um unsere Heimat positiv mitzugestalten.
Während andere noch über Engagement reden, haben wir den Tannenbaum auf dem Lübbecker Marktplatz schon längst aufgestellt. Denn es sind die Menschen in der Region, die Barre stark machen. Und darum geben wir zurück.
Wir unterstützten viele Projekte, die viel möglich machen. Ob Spendenaktionen für die Tafel, Unterstützung für kulturelle Events, Vereinsförderung, Engagement in Dorfgemeinschaften oder als aktiver Teil der Standortförderung – wir sind mittendrin.
Unser Herz schlägt in Ostwestfalen. Und das merkt man.
An der Haltung, am Handeln und am Hahn.