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Der Name Barre ist mit Ostwestfalen eng verbunden. Schon vor
über 275 Jahren lebte die Familie Barre in Lübbecke. Ernst Johann Barre
gründete 1842 die Privatbrauerei Ernst Barre. Er hatte in Bayern das Brauereihandwerk gelernt und beschlossen, in seiner
Heimatstadt eine Brauerei zu
gründen. Schnell setzte er sich gegen den regionalen Wettbewerb durch.
Louis Barre folgte dem Vater in der Firmenleitung, führte
die maschinelle Kühlung in der Brauerei ein und brachte sie auf den neuesten
Stand der Technik der damaligen Zeit. Auch der Vertrieb wurde unter seiner
Führung massiv ausgeweitet. So bezog zum Beispiel ab 1885 die Bremer Reederei
Norddeutscher Lloyd jährlich 300.000 Flaschen aus der Lübbecker Brauerei.
Die folgenden Generationen (Ernst Ludwig Barre I., Ernst Ludwig
Barre II. und Ernst Ludwig Barre III.) setzten den Kurs der konsequenten
Modernisierung unter Beibehaltung der strengen Qualitätsansprüche fort. Ernst
Ludwig I. steuerte die Brauerei
sicher durch den Ersten Weltkrieg und die folgende Weltwirtschaftskrise.
Ernst Ludwig II. musste wegen des Todes des Vaters bereits
mit 31 Jahren die Verantwortung übernehmen. Unter seiner Führung überstand die
Brauerei mit Erfolg den Zweiten Weltkrieg ebenso wie die harte Zeit des
Wiederaufbaus.
Ernst Ludwig III. schließlich führte das Unternehmen
souverän in die moderne Marktwirtschaft. So konnte sich die Privatbrauerei Ernst
Barre in einem immer härter werdenden Markt ausgezeichnet behaupten.
Seit 1998 obliegt die Führung Christoph Barre, der die Brauerei in sechster Generation leitet.
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